Der KEHOP Plusz-2.3.22-25-Aufruf zielt darauf ab, Mikro-, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Umsetzung innovativer Entwicklungen zu unterstützen, die die Unternehmensaktivitäten nachhaltiger und kreislauforientierter gestalten und gleichzeitig gute Praxisbeispiele für andere Unternehmen liefern. Der Aufruf ist nicht branchenspezifisch, sondern konzentriert sich auf die Auswirkungen des Projekts auf die Kreislaufwirtschaft und messbare ökologische Ergebnisse.
Antragsteller
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Mikro-, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit mindestens einem abgeschlossenen Geschäftsjahr und doppelter Buchführung.
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Ungarischer Firmensitz oder bei EWR-Unternehmen eine niederlassung in Ungarn.
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Konsortien sind ebenfalls förderberechtigt, Großunternehmen nicht.
Förderfähige Tätigkeiten
Im Rahmen des Aufrufs wählbare, eigenständig förderfähige Tätigkeiten betreffen umweltfreundliche Produktionsverfahren und die Steigerung der Ressourceneffizienz in KMU.
Komplexe Pilot- und Demonstrationsprojekte
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Anpassung von Produktionsprozessen nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Kreislaufwirtschaft
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Steigerung der Ressourceneffizienz
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Erfassung von Schadstoffen und Umstellung auf effizientere Betriebsweisen
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Einrichtung von Wiederverwendungszentren
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Innovative kreislauforientierte Gemeinschaftsprojekte
Kreislauforientiertes Wassermanagement
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Nutzung von Regenwasser
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Aufbereitung und Wiederverwendung von Grauwasser
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Reduzierung der industriellen Abwasseremissionen
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Einsatz der ZLD-Technologie (Zero Liquid Discharge)
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Zirkulation des gereinigten Wassers im Betrieb
Einführung nachhaltiger Unternehmens- und Kreislaufmodelle
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Kreislaufbasierte Lieferkettenmodelle
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Modelle zur Rückgewinnung von Ressourcen
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Modelle zur Verlängerung der Produktlebensdauer
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Sharing-Systeme
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Product-as-a-Service-Modelle
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Industrielle Symbiose
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Reverse-Logistik-Systeme
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Entwicklung nachhaltiger, umweltfreundlicher Produkte und der dazugehörigen Produktionsprozesse
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Verknüpfung von lokaler Produktion und Konsum, Verkürzung der Wertschöpfungsketten und Aufbau geeigneter logistischer Systeme
Förderhöhe
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Mindestbetrag: 30 Mio. HUF
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Maximalbetrag: 125 Mio. HUF
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Die Förderung darf das Doppelte des Umsatzes des letzten abgeschlossenen Geschäftsjahres nicht überschreiten.
Einreichungsprozess und Bewertungsphasen
Der Aufruf erfolgt in gestuften Einreichungsphasen:
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Förderanträge können vom 20. Februar 2026, 14:00 Uhr bis zum 31. August 2026, 23:59 Uhr eingereicht werden.
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Bewertungsphasen:
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Erste Phase: Projekte in den vier am wenigsten entwickelten Regionen (Észak-Magyarország, Észak-Alföld, Dél-Alföld, Dél-Dunántúl), Einreichung vom 20. Februar 2026, 14:00 Uhr bis 30. April 2026, 23:59 Uhr.
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Zweite Phase: Projekte im gesamten Land – ausgenommen Budapest, Einreichung vom 15. Mai 2026, 10:00 Uhr bis 31. August 2026, 23:59 Uhr.
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Die Einreichung erfolgt über das Elektronische Antrags-, Informations- und Kommunikationssystem (EPTK).
Dieser Aufruf richtet sich insbesondere an Unternehmen, die langfristig nachhaltige und kreislauforientierte Lösungen einführen möchten, ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern, ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren und die grüne Leistung des ungarischen Unternehmenssektors verbessern wollen.
