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Neue Fördermittelprogramme – Herbst 2021

GINOP-5.3.17-21 – Unterstützungsprogramm für den Kapazitätsaufbau von KMU

Die ungarische Regierung möchte KMUs helfen durch die Corona Pandemie verursachte wirtschaftliche Probleme zu lösen. Deswegen gewährt die ungarische Regierung Kleinstunternehmen, kleinen und mittleren Unternehmen für neu eingestellte Arbeitnehmer nicht rückzahlbare Lohnzuschüsse von bis zu 4 Mio. HUF.
KMUs, die in den weniger entwickelten Regionen Ungarns tätig sind, müssen die Anzahl der Mitarbeiter, um mindestens 3 Mitarbeiter und maximal 25 Mitarbeiter erhöhen, sodass die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum statistischen Durchschnitt im Juni 2021 steigen wird.

Förderanträge können bis 31. Dezember 2021 oder bis zur Ausschöpfung des Budgets eingereicht werden, das Projekt muss bis 31. Juli 2023. abgeschlossen sein.

 

2021-1.1.3-PIACI KFI – Unterstützung von marktfähigen F&E- und Innovationsprojekten

Das NKFI (Nationalen Fonds für Forschung, Entwicklung und Innovation) fördert Forschungs- und Entwicklungsprojekte, bei denen Unternehmen bis zu 800 Millionen für Investitionen erhalten können. Im Rahmen des Antrags kann experimentelle Entwicklung (mindestens 50 % der förderfähigen Projektkosten) eigenständig gefördert werden.
Das NKFI-Büro wird voraussichtlich insgesamt 35 Mrd. HUF aus dem Nationalen Fonds für Forschung, Entwicklung und Innovation für die Ziele der Ausschreibung bereitstellen, es gibt zwei Unterprogramme:

Unterprogramm „A“: Förderung von F+E-Projekte mit Marktpotenzial, die von Unternehmen einzeln oder im Konsortium unter Beteiligung von Partnern durchgeführt werden, sich voraussichtlich selbst amortisieren und neue Geschäftsmöglichkeiten erschaffen. Die anliegende Summe beträgt 100-400 Mio. HUF pro Projekt im Falle eines Einzelantragstellers und 150-500 Mio. HUF pro Projekt im Falle eines Zuschussantrags in einem Konsortium. Die Beihilfe muss zu 100 % an ein gewinnorientiertes Unternehmen gehen.

Unterprogramm „B“: Unterstützung von F+E-Projekten, die von Unternehmen in einem Konsortium durchgeführt werden, an denen auch Forschungs- und Wissenstransferorganisationen als Konsortiumsmitglieder beteiligt sein können. Unter Beteiligung fachlich herausragender Akteure auf diesem Gebiet, sollen die Ergebnisse der Förderung, erheblichen wirtschaftlichen und sozialen Nutzen sicherstellen. 400-800 Mio. HUF nicht rückzahlbare Unterstützung können aus dem Budget von 15 Mrd. HUF beantragt werden. Mindestens 65 % der Beihilfe müssen an ein gewinnorientiertes Unternehmen gehen.

Der Antragsteller verpflichtet sich, ein Produkt, eine Technologie oder eine Dienstleistung herzustellen, die während des Projekts vermarktet werden kann. Die für die Durchführung des Projekts zur Verfügung stehende Zeit beträgt 12-36 Monate für das Teilprogramm „A“ und 24-48 Monate für das Teilprogramm „B“. Der Antragsteller hat eine Aufrechterhaltungspflicht von 3 Jahren, wenn das Projekt förderfähige Kosten im Zusammenhang mit der Tätigkeit umfasst, die unter dem Titel Investitionsförderung für Forschungsinfrastrukturen durchgeführt wird.

Förderanträge (elektronisch) können bis zum 11. Oktober 2021, 12:00 Uhr, eingereicht werden.

 

Unterstützung für ungarische Unternehmen aus der EU Brexit-Anpassungsreserve

Im Rahmen des Antrags können Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen sowie Großunternehmen eine Förderung erhalten, falls deren Aktivitäten durch das Brexit-Abkommen negativ betroffen sind.

Die Höhe des nicht rückzahlbaren Zuschusses, der beantragt werden kann, beträgt: mindestens 3.000.000 HUF, wobei der maximale Zuschuss nicht die von dem Antragsteller zwischen dem 1. Februar 2020 und dem 31. Dezember 2023 durch Brexit erlittenen Verluste überschreiten darf. Dieser Betrag muss durch Unterlagen bzw. Kredite eindeutig nachgewiesen sein.

Die Förderung kann für den Erwerb von Vermögensgegenständen und Immobilieninvestitionen beantragt werden, es gibt drei Bereiche:

De-minimis-Beihilfen und Temporärer Rahmen (dieser Titel gilt nur für Entscheidungen, die bis zum 31.12.2021 getroffen wurden):
Im Falle eines Entwicklungsstandorts innerhalb Ungarns, gibt es keine regionale Beschränkungen und die Beihilfehöchstintensität folgt als, 70 % für Kleinst- und Kleinunternehmen, 60 % für mittlere Unternehmen, 50 % für Großunternehmen.

Bei regionalen Investitionsbeihilfen kann die Beihilfehöchstintensität je nach Region 25-50 % betragen, die bei mittleren Unternehmen um +10 Prozentpunkte und bei Kleinst- und Kleinunternehmen um +20 Prozentpunkte erhöht werden kann.

Bewerbungen sind zwischen dem 11. Oktober 2021, 08:00 Uhr und dem 15. Oktober 2021, 12:00 Uhr geöffnet.

 

GINOP Plusz-1.1.2-21 Magyar Multi Programm – Förderung von ungarischen KMU mit herausragender Wachstumsperspektive

Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen mit herausragendem Wachstumspotenzial können bis zu 2,5 Mrd. HUF Fördermittel beantragen.

Die Unternehmen müssen alle Zugangskriterien für eine der folgenden Zielgruppen erfüllen um sich für das Programm zu bewerben: Großerzeuger; vielversprechende Unternehmen für Wachstum; Exportchampions; Lieferanten.

Es gibt folgende einheitliche Zulassungskriterien:
Anzahl Mitarbeiter (durchschnittlicher statistischer Personalbestand für das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr): mindestens 5 Personen.
Anzahl abgeschlossener Geschäftsjahre: mind. 3
Nettoumsatz im letzten Geschäftsjahr: mindestens 100 Mio. HUF.
Die Einreichung eines Förderantrags in Form eines Konsortiums ist nicht möglich.

Die folgenden Aktivitäten sind obligatorisch und müssen im Rahmen des Programms ausgeführt werden: Erwerb neuer Vermögenswerte die zu einer technologischen Entwicklung führen, begleitet von mindestens einer optionalen Aktivität.

Der Betrag des nicht rückzahlbaren Zuschusses, der beantragt werden kann, beträgt mindestens HUF 100.000.000 und höchstens HUF 2.500.000.000. Der Höchstbetrag des Zuschusses beträgt maximal 50 % der gesamten förderfähigen Kosten.

Die Förderanträge können vom 11. Oktober 2021, 11:00 Uhr, bis zum 01. September 2022, 12:00 Uhr, eingereicht werden.